Informationen zur Konfirmation

Unser Kind ist nicht getauft, kann es trotzdem konfirmiert werden?

In der Lebensordnung unserer Landeskirche heißt es dazu:
"Die Konfirmation setzt die Taufe voraus.
Kinder, die nicht getauft sind können am Unterricht teilnehmen. Sie werden in der Regel im Konfirmationsgottesdienst getauft."

Nichtgetaufte Kinder nehmen demnach ganz normal am Konfirmationsunterricht teil und werden entweder im Rahmen des Konfirmationsgottesdienstes, oder aber in einem der vorangehenden Gottesdienste getauft.

Das Leitende Geistliche Amt unserer Kirche dazu ausgeführt:
"Sinnvoll kann es sein, die Taufe zeitlich getrennt von der Konfirmation bereits im Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandengruppe zu feiern. Denkbar ist aber auch, die noch zu Taufenden in die Reihe der zu Konfirmierenden zu integrieren und aus Taufe und Konfirmation eine in sch geschlossene Handlung zu machen, die dann auch den inhaltlichen Zusammenhang deutlich werden lässt."

Da die Jugendlichen mit der Konfirmation zugleich religionsmündig werden, das heißt ihren Glauben und ihre Religionszugehörigkeit eigenverantwortlich leben, sind bei einer Taufe im Konfirmationsalter keine Paten mehr notwendig.

Wenn Sie weitere Fragen dazu haben, dann rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit uns!

Was soll eigentlich die Konfirmation?

Konfirmation heißt: "Befestigung, Bestärkung und Stärkung auf dem Weg."

In der Lebensordnung heißt es dazu:
"Die Gemeinde bezeugt im Konfirmationsgottesdienst den Konfirmanden die ihnen in der Taufe zugesprochene Gnade Gottes.
Die Konfirmanden sprechen mit der Gemeinde das Bekenntnis des christlichen Glaubens und versprechen, dass sie mit Gottes Hilfe bei diesem Glauben bleiben und danach leben wollen, Die Gemeinde schließt sie in die Fürbitte ein, erbittet unter Handauflegung den Segen Gottes, feiert mit ihnen das Abendmahl und lädt sie zur Nachfolge Jesu ein."

Es geht also bei der Konfirmation um ein Stück Eigenverantwortung in Sachen christlichem Glauben. Um diese Eigenverantwortung möglich zu machen, geht der Konfirmation der Konfirmationsunterricht voran. Dort haben die Jugendlichen die Möglichkeit sich mit den Themen auseinander zusetzen, die sowohl etwas mit dem christlichen Glauben und Kirche, als auch ihrem eigenen Leben zu tun haben.
Wichtig ist dabei aber auch die Motivation der Jugendlichen. Wer nur nach den Konfirmationsgeschenken schielt, oder von den Eltern geschickt wurde, hat in der Regel wenig Lust, sich tatsächlich mit Anderen auseinanderzusetzen!

Welche Rechte erwerbe ich mit der Konfirmation?

Mit der Konfirmation ist das Recht verbunden, das Patenamt zu übernehmen.
Ferner bekommen konfirmierte Jugendliche mit 14 Jahren das aktive kirchliche Wahlrecht, d.h. sie sind berechtigt den Kirchenvorstand zu wählen.
Mit 18 Jahren erhalten konfirmierte Gemeindeglieder dann das passive kirchliche Wahlrecht, d.h. sie können sich in kirchliche Wahlämter, wie z.B. den Kirchenvorstand wählen lassen.